Freitag, 27. Oktober 2017

Peter Nussbaum



Wir haben die schmerzliche Pflicht mitzuteilen, dass



Peter Nussbaum



unser Kollege und langjähriges Vorstandsmitglied am 17. Oktober nach langer schwerer Krankheit, aber doch  überraschend gestorben ist. Sein Tod hinterlässt eine Lücke und beschäftigt uns, wir sind traurig. Peter wird uns mit seiner Art und seiner Ernsthaftigkeit fehlen. Unsere Gedanken sind auch bei Christina Chryssostomou, seiner, wie Udo Lindenberg sagen würde, „Komplizin fürs Leben“. 



Alle, die von Peter Abschied nehmen wollen, treffen sich am Mittwoch, 15. November um 15:30 im ökumenischen Zentrum der UPK.






Anstelle von Blumen, bitten die Angehörigen im Sinne von Peter, um Unterstützung für das Projekt ‚Gemeinsam gegen Leukämie‘; das Thema Blutstammzellspende hat Peter sehr beschäftigt.
Postkonto 30-26015-0, Blutspende SRK, 3001 Bern / IBAN: CH11 0900 0000 3002 6015 0 oder direkt über die Webseite. Vermerk: im Andenken an Peter Nussbaum




Sonntag, 23. Juli 2017

Lohnherbst

Anfang September beginnen für die UPK die alljährlichen Lohngespräche, Ende Oktober sollten sie zu einem guten Ergebnis gekommen sein. Dazu findet am 21.9.um 16:30 im USB eine gemeinsame Versammlung der vpodSpitälergruppen statt. Auch wird es Informationen zur Spitalfusion BS/BL geben. Und allenfalls zur geplanten Senkung des Umwandlungssatzes bei der Pensionskasse.

Mittwoch, 15. Februar 2017

Pflegeinitiative - jetzt unterschreiben

In der Entstehungszeit der Pflegeinitiative ist es leider nicht zu einer Zusammenarbeit zwischen dem VPOD und dem SBK gekommen. Leider hat der VPOD Schweiz deshalb beschlossen, die Pflegeinitiative nicht zu unterstützen. 
Dieser Entscheid hat an der Mitgliederversammlung der drei VPOD Spitalgruppen grosses Unverständnis ausgelöst. In der Region Basel haben wir Mitglieder beschlossen, die Volksinitiative „Für eine starke Pflege“ tatkräftig zu unterstützen. Die Anliegen der Initiative sprechen uns als Gewerkschafter/innen des Gesundheitspersonals aus dem Herzen.
Denn nur mit genügend und gut ausgebildetem Personal können wir die herausfordernde Pflege der immer komplexeren Patientensituationen künftig meistern. Die Pflegeinitiative ist mehr als eine Angelegenheit einer Berufsgruppe, schliesslich geht es um die Qualität der Gesundheitsversorgung und um die Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung Beteiligten.

Informationen und Unterschriftenbögen unter http://www.pflegeinitiative.ch/












Mittwoch, 14. Dezember 2016

Ergebnisse Lohnverhandlungen an den öffentlichen Spitälern: Mager!



Zum ersten Mal wurde an den öffentlichen Spitälern die Lohnentwicklung nach GAV verhandelt. Die Forderung der Peko, des vpod und der Personalverbände: Eine Lohnentwicklung im bisherigen Rahmen von durchschnittlich 1.4 %. Doch die Spitäler geben den Kostendruck voll ans Personal weiter. Es gibt an allen Spitälern, ausser den UPK, wo es (noch) eine generelle Lohnerhöhung gibt, nur eine individuelle Lohnentwicklung, weil die Teuerung weiterhin im Minus ist (BS November-Teuerung -0,2 %). Die individuelle Lohnentwicklung ist abhängig vom Alter und von der Position im Lohnband. Die Lohnsumme wird jeweils um folgenden Prozentsatz erhöht:
Rehab                       1 %                                  USB                       0.9 %
UPK                       0.5 %                                  FPS                        0.5 %
PBL                        0.4 %                                 KSBL                      0.4 %
Einzig am UKBB gibt es per 1.1.2017 vor der Einführung des neuen Lohnsystems noch einmal eine Lohnentwicklung analog Stufenanstieg beim Kanton in der Grössenordnung von durchschnittlich 1.4 %.

Dienstag, 11. Oktober 2016

gute Wahl!

Als vpod Betriebsgruppe Psychiatrie freuen wir uns über die geglückte Peko Wahl  und bedanken uns für das vpodPsychiatrie dadurch entgegengebrachte Vertrauen. Folgende vpodMitglieder wurden gewählt:
  • Wahlkreis Forschung: Fides Meier
  • Wahlkreis Pflege: Dany Soldati Hauser, Simone Lüscher, Hans Stalder
  • Wahlkreis Betrieb: Cristino Lema
  • Nachrückende sind: Irène Fontanilles, Elisabeth Jufer




Mittwoch, 2. Dezember 2015

Keine Preisschilder für psychische Erkrankungen!


(BaZ 28.11.2015/Joël Hoffmann)
Gewerkschaft will Fallpauschalen in der Psychiatrie verhindern

Der VPOD kritisiert, dass ab 2018 auch in der Psychiatrie Krankheiten nicht mehr individuell, sondern pauschal abgerechnet werden [sollen].

Wie viel kostet eine alltägliche Blinddarmoperation? Die Diagnose ist rasch klar, die Behandlung eingespielt, die Aufenthaltsdauer im Spital ist ebenfalls rasch definiert – die Kosten lassen sich daraus also relativ gut errechnen. Bei einer psychischen Erkrankung wird es komplizierter: Diagnosen sind weicher, Krankheitsbilder oft zu Beginn nicht eindeutig, der Heilungsverlauf ist individuell und noch stärker von äusseren Faktoren, wie dem Umfeld abhängig. Kurzum: Die Kosten für eine künftige stationäre Behandlung in der Psychiatrie sind schwieriger zu errechnen als eine körperliche Behandlung. Doch nun soll auch jeder stationäre Aufenthalt in der Psychiatrie ein klar definiertes Preisschild erhalten, wie dies bei den Spitälern bereits üblich ist. Die Gewerkschaft VPOD lancierte am Donnerstagabend in Liestal eine Kampagne, um dieses Vorhaben zu stoppen.

Moralisch unhaltbar: 2018 sollen nun auch in der Psychiatrie sogenannte Fallpauschalen eingeführt werden. Wie es der Name sagt, wird das Spital nicht für die konkreten Kosten entschädigt, sondern erhält lediglich für den Fall eine Pauschale. Dieses Geld muss ausreichen. Reicht das Geld nicht aus, macht das Spital mit dem Fall Verlust. Oder im umgekehrten Fall einen Gewinn. Die Berechnung geht so: Klinik und Krankenkassen verhandeln einen Grundpreis, die sogenannte Baserate. Kommt ein neuer Patient, wird dieser anhand von Diagnose und Schweregrad kategorisiert – der Fall bekommt eine Zahl, die mit dem Grundpreis multipliziert wird: Das Resultat ist das Preisschild, mit dem das Spital auskommen muss.

In der Psychiatrie eingeführt, hätte dieses Modell Auswirkungen, die für den VPOD moralisch und ökonomisch unhaltbar sind. «Es ist das alte neoliberale Lied, von der Vergleichbarkeit der Kliniken und dem Wettbewerb», sagt Marianne Meyer vom VPOD. Der ehemalige Gewerkschafter und Geschäftsleiter des linken Thinktank Denknetz, Beat Ringger, erläutert, weshalb das Tarpsy genannte System falsch sei: «Die verletzte Seele wird zur Ware.» Der Mensch werde zunehmend ökonomisiert und kommerzialisiert. Letztlich werde das Vertrauen des Patienten, geheilt zu werden, untergraben, weil er für die Klinik eben Ware oder ein unrentabler Kostenfaktor wird. Auch die Pflegenden, so der Gewerkschafter, würden unter dem steigenden ökonomischen Druck immer mehr mit weniger Personal leisten müssen, bis die Pflegequalität sogar ethisch nicht mehr tragbar sei.

Hinter diesem Schreckgespenst, der «neoliberalen» Fallpauschalen, stehen in der Tat Anreizmechanismen, welche die gewerkschaftlichen Parolen durchaus mit Inhalt füllen: Das Tarpsy ist so konstruiert, dass die Klinik einen Anreiz hat, den Patienten acht Tage zu behalten, weil dann die volle Pauschale ausbezahlt wird. Nach acht Tagen jedoch kann die Klinik nur noch mit zu niedrigen Tagespauschalen arbeiten, weshalb die Klinik ein Interesse hat, die Patienten dann wieder loszuwerden. Der VPOD befürchtet einerseits, dass Leute zu lange im Haus behalten werden, und andererseits, dass Kranke zu früh entlassen werden.

Weitere Probleme ortet der VPOD bei der Festlegung des Preisschildes, also der Tarpsy. Der Patient muss gleich nach dem Eintritt eine klare Diagnose erhalten. Die Ärzte müssen zudem die Fallschwere berechnen. Diese sogenannte Codierung des Patienten ist die zwingende Grundlage für den Erhalt der Fallpauschale. Ringger spricht von «Bürokratisierung» oder vom «Zwang zur Diagnose», die den Patienten sofort stigmatisiere. Und: «Es ist Scharlatanerie, so zu tun, als wäre die Diagnostik in der Psychiatrie knallhart. In der Tat sind die Diagnosen weich.»

Profit auf Kosten von Patienten: Das Resultat ist für Ringger eindeutig: «Es wird auf Kosten von Patienten und Personal Profit gemacht.» Wer genau wie von den Fallpauschalen profitieren würde, müsste sich erst zeigen, denn die SwissDRG AG, die dieses System erarbeitet, besteht aus Vertretern der Spitäler, Krankenkassen, Ärzteschaft und den Gesundheitsdirektoren. Diese Interessenvertreter ringen um das Fallpauschalensystem. Während die Ärzte dagegen sind, hätten die Krankenkassen lieber ein noch strikteres System.

Der Bundesrat wird entscheiden müssen, ob er das von SwissDRG erarbeitete Bezahlmodell 2018 einführen will. Für die Gewerkschaft und die am Donnerstag anwesenden Fachpersonen und Personalvertreter aus den Kliniken und Spitälern wollen dieses Bezahl­modell bekämpfen. Die Kritik jedenfalls scheint schweizweit inzwischen so gross zu sein, dass SwissDRG bereits an einem modifizierten Tarpsy-Modell arbeite. Das Gesetz indes ist eindeutig: Fallpauschalen sollten zwar die Regel sein, sind jedoch nicht zwingend. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht kürzlich bestätigt. Es wird sich also zeigen, ob die Schweiz als erstes Land Europas Preisschilder für psychische Erkrankungen einführt.

Mittwoch, 10. Juni 2015

GAV vpodSpitälergruppen sagen klar Ja!

Die vpodSpitälergruppen haben heute Abend im Rahmen einer ausserordentlichen Versammlung intensiv, sehr konkret und lange über die ausgehandelten Bestimmungen für einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) diskutiert. Dieser Vertrag soll am 01.01.2016 in Kraft treten und löst das kantonale Lohn- und das Personalgesetz ab. 

Schlussendlich setzte sich an der Versammlung die Einschätzung durch, dass   das vorliegende Vertragswerk durchdacht und zukunftsoffen ist und eine gute Grundlage für eine gedeihliche Entwicklung in den drei verselbständigten kantonalen Spitälern abgibt. 

Die Abstimmung ergabt trotz heftigen Diskussionen zu einzelnen Bestimmungen und entgegen ihrem anfänglichen Verlauf ein einstimmiges Ja und das sollte ausdrücklich auch als Anerkennung und Dank an die Verhandlungsdelegation verstanden werden. 

Ergänzt wird der GAV durch betriebliche Reglemente, welche dieser Tage mit den Personalkommissionen schlussabgestimmt werden. Die Bedeutung der betrieblichen Mitwirkung wird dadurch betont und es ist allen klar, dass gute Arbeitsbedingungen nicht Schicksal sind und vom Himmel fallen, sondern mit Umsicht und Können geschaffen und immer wieder auch bewahrt werden müssen.  Verantwortlich dafür sind die Verantwortlichen und die haben einen Namen und sind im Vertrag und in den Reglementen jetzt klar bezeichnet.

Donnerstag, 26. März 2015

der GAV wird bald um die Ecke biegen, noch sehen wir ihn nicht, aber hören können wir ihn schon


Am 15.5.2011 hat das Volk mit einer Mehrheit von 56% entschieden, dass die Öffentlichen Spitäler verselbständigt werden. Das hat zur Folge, dass über unsere Arbeitsbedingungen und Löhne nicht mehr im Grossen Rat diskutiert und abgestimmt wird. Es sind neu die Verwaltungsräte der Spitäler, die ab 2016 darüber entscheiden. Dabei müssen, so steht es im Gesetz, die Bedürfnisse des Betriebs und des Personals sowie die Gegebenheiten des Marktes berücksichtigt werden. Für die Personalkommissionen bedeutet diese „Verlagerung der Auseinandersetzung“ eine Aufwertung, aber vermutlich auch mehr Arbeit. Ende Juni soll, nachdem eine Delegation der Arbeitgebenden und die massgebenden Personalverbänden zwei Jahre lang vertraulich darüber verhandelt haben, ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterzeichnet werden. Dieser gilt für alle drei Spitäler gleichermassen und stellt ein Äquivalent zu den bisherigen kantonalen Gesetzen dar. Ergänzt bzw. verdeutlicht wird der GAV durch betriebliche Reglemente. Erklärte Aufgabe bei diesen Verhandlungen war nicht, Mittel einzusparen. In der Lage, in der die Spitäler durch die neuen Finanzierungsregeln sind, wird es aber auch nicht mehr Geld geben. Zielsetzung des GAV ist es, die vorhandenen Mittel einvernehmlich so einzusetzen, dass es einerseits gelingt, die jetzigen  Mitarbeitenden zum überzeugten Bleiben zu bewegen und, andererseits, neue, gut ausgebildete Mitarbeitende in genügender Anzahl auf dem Spitalarbeitsmarkt „anzulocken“ und für eine engagierte und längerfristige Tätigkeit bei den Öffentlichen Spitälern zu gewinnen. Daran wird sich der GAV messen lassen müssen - Luftschlösser waren nicht das Thema. In den Vertrag geschrieben wurde im Grundsatz auch ein neues Lohnsystem, das den „Markt“ besser berücksichtigt. Die eigentlichen Lohnverhandlungen dazu beginnen aber erst im Herbst 2016 und finden ab dann immer jeweils im Herbst statt. Jedes Spital für sich. Nicht jeder Fortschritt kostet Geld und viele Dinge, die unseren Alltag beeinflussen, handeln von Menschen. Gefragt ist inskünftig verstärkt auch die Führung, denn die normative Kraft des GAV kann das alleine nicht richten. 

Donnerstag, 19. März 2015

gegen das Abbaupaket der Regierung sein


Weil Opfersymmetrie anders aussieht, wehren sich der vpod und zahlreiche weitere Organisationen und Betroffene gegen das Abbaupaket der Regierung.

Besammlung für diese Protestaktion ist am Mittwoch, 15. April um 17.30 Uhr auf dem Marktplatz.

Weitersagen und auch Freunde und Angehörige mitnehmen wäre gut!

 

Sonntag, 15. März 2015

Adieu Jean-Claude

Wie wir erfahren haben, ist unser langjähriges Vorstandsmitglied Jean-Claude Bourgnon anfangs März überraschend verstorben.


In Gedanken sind wir bei ihm und seinen Angehörigen.

Jean-Claude suchte bei der Arbeit stets nach Lösungen, die mit gesundem Menschenverstand „gewürzt“ waren. 

Er war immer freundlich, sehr hilfsbereit, kompetent, vielseitig, engagiert, flexibel, herzlich und offen.

So werden wir ihn in Erinnerung behalten.



Donnerstag, 5. Februar 2015

GAV Verhandlungen machen Fortschritte


Noch ist es nicht offiziell, aber die Personalverbände gehen davon aus, dass Anfang Mai substantiell über die Ergebnisse dieser Verhandlungen berichtet werden kann. Für Dienstag, 05. Mai 2015 (von 17:00 bis ca. 19:00) planen die verhandlungsführenden Verbände (BAV, SBK, Syna, VSAO und VPOD) jedenfalls eine Informationsveranstaltung mit dem Titel „die Verhandlungsdelegation berichtet“. Es ist nicht falsch, sich diesen Termin vorzumerken bzw. bereits jetzt zu reservieren.    

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Wintergarten

Die Verhandlungen über den neuen und ersten Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die drei Basler Spitäler USB, FPS und UPK kommen langsam zu einem guten Ende. Noch darf nichts ausgeplaudert werden, das gehört zu den Regeln solcher Verhandlungen, ab so viel kann gleichwohl schon gesagt werden:
  • Die beiden Verhandlungsdelegationen sind überein gekommen, dass das Haus nicht abgerissen und neu gebaut werden muss. Die Substanz ist gut und das Dach auch, so dass stattdessen entschieden wurde, das Haus gründlich zu renovieren.
  • Der erste und der zweite Stock sind fast fertig (am 10.12. wird es dazu nochmals einen Verhandlungseffort geben). Sie umfassen die Bestimmungen über die Anstellung und zum Thema Arbeitszeit und Ferien und Urlaub 
  • Im Parterre und im Keller hingegen ist noch eine grosse Baustelle, hier geht es um den Lohn, zum dem es zwar schon sehr genau Pläne gibt, aber umgebaut ist, zumindest in den UPK, noch nichts. Das braucht noch Zeit, damit auch in diesem Bereich mit Umsicht und Sorgfalt ein gutes Ergebnis erreicht werden kann. 
  • Der Einzug ins renovierte Haus ist für den 01.01.2016 geplant. Das ist aus heutiger Sicht realistisch, aber nur ein Spaziergang wird’s nicht.
  • Sicher ist, dass es neu einen schönen Wintergarten und im ersten Stock auch grössere Fenster gibt. Sicher ist aber auch, dass die beiden Kirschbäume im Garten hinter dem Haus gefällt werden (das gibt dann allenfalls ein Geschrei, ist aber so) und auch der alte Schopf weichen muss. Dafür wird es Gartenmöbel geben und einen neuen Grill.